Havelland Ensemble

Das 2014 gegründete Havelland Ensemble ist ein Kammerorchester mit Konzertprogrammen, die extra konzipiert werden für ausgewählte historische Stätte in Berlin und Brandenburg. So erwartet den Gast im Ribbecker Schlossgarten ein wunderschönes Frühlingskonzert mit ausgewählter Musik von Mozart, Vivaldi, Mendelssohn u.a., passend zum jahreszeitlichen Flair von Schloss Ribbeck.

Anna Fedotova ist Gewinnerin des internationalen Wettbewerbes
„International Music Competition Osaka“ in Japan, konzertiert gegenwärtig weltweit als Solistin mit verschiedenen Orchestern. Sie wurde 1979 in Wladiwostok geboren. Im Alter von 7 Jahren begann sie Geige zu spielen. 1998 trat sie ihr Studium an der Fernost Kunstakademie Wladiwostok beim Prof. Leonid Waiman und Prof. Felix Kalman an. Später setzte Anna Fedotova ihr Studium an der Moskauer Gnessin-Akademie unter der Leitung von Professor Michael Gotsdiner fort. Anschließend vervollständigte sie ihre musikalische Ausbildung mit der Teilnahme an Meisterklassen in Salzburg unter anderem bei Prof. Michael Frischenschlager und Prof. Liana Isakadze. Anna Fedotova ist Preisträgerin von verschiedenen Wettbewerben in zahlreichen Ländern. Zudem wirkten sie in zahlreichen Aufnahmen des koreanischen Nationalfernsehens und – rundfunks, sowie bei verschiedenen CD-Produktionen mit. 2008 gründete sie zusammen mit Andrey Vinichenko Klavier, Alexander Sheykin Akkordeon, Garan Fitzgerald Kontrabass ein Tango Ensemble Coamorous. Konzertreisen im Rahmen des Tango-Projektes führten Anna Fedotova in die meisten europäischen Länder, Russland, Japan, Korea und China. Sie tritt in verschiedenen Konzertsälen und Festivals, u.a. als Gastkonzertmeisterin mit renommierten Orchestern auf.

Dina Bolshakova wurde in Tomsk, Russland, geboren. 1992 erhielt sie ihren ersten Violoncellounterricht an einer Musikschule, von 2001 bis 2005 studierte sie am St. Petersburger Musikkolleg. Dina setzte ihre Ausbildung an der UdK Berlin fort, zunächst bei Prof. Catalin Ilea und seit 2008 bei Prof. Konstantin Heidrich. In Februar 2014 schloss sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Frank Helmerson, Wolfgang Boettcher, David Geringas, Ivan Monighetti, Ralph Kirschbaum, Jens-Peter Maintz und Bernard Greenhouse; nahm an verschiedenen Musikfestivalen teil, z. B. an HARMOS-Festival in Porto (2010) und Encuentro Santander (2011), IMS Prussia Cove (2013), ISA 2014, Lucerne Festival Academy (2016) und spielte Kammermusik u. a. mit Zakhar Bron, Ingolf Turban, Wilfried Strehle, Radovan Vlatkovic, Claudio Martinez Mehner. Die Cellistin war sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin wiederholt Preisträgerin in nationalen und internationalen Wettbewerben, u. a. 3. Preis beim Domenico-Gabrielli-Violoncellowettbewerb in Berlin (2007), Sonderpreis beim Internationalen Bucchi Wettbewerb (2011, Rom). Sie spielte als Solistin unter anderem das Cellokonzert von A. Dvorak mit den Baden-Badener Philharmonikern und der Philharmonie Samara, sowie Emil Hartmanns Cellokonzert mit Havel Symphoniker (Dezember 2014, Berlin). Während ihres Studiums war Dina Stipendiatin der Paul-Hindemith Gesellschaft, der Stiftung Villa Musica Rheinland- Pfalz und der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung. 2012/13 hatte die Cellistin einen Zeitvertrag als stellvertretende Solocellistin beim Tampere Philharmonic Orchestra.

Que„All Japan Solists Contests“ und Preisträger beim „Hanns-Eisler- Preis“ für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik in Berlin. An der Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick in Berlin unterrichtet er seit dem Jahr 2000 Querflöte und leitet seit 2017 das Stadtorchester Cöpenick. Als Flötist engagiert er sich im Kammermusikbereich und musiziert u. a. seit 2006 beim Berliner Residenz Orchester. Des Masahiro Sekine, geboren 1971 in Tokio (Japan), begann in seiner Kindheit mit Geigen und Klavierunterricht, nahm anschließend rflötenunterricht bei Kazuhiko Sekine und Hiroshi Koizumi und studierte am Tokyo College of Music bei Professor Yasukazu Uemura, sowie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Professor Werner Tast. Er war Finalist des Weiteren ist er als Dozent bei Seminaren und Meisterkursen in Japan tätig.

Regieassistent und Spielleiter im Musiktheater u. a. für Christine Mielitz´ WALKÜRE und Zhang Yimous Stadionoper TURANDOT in Paris. Von 2006 bis 2008 war er am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert und inszenierte dort seine selbstgeschriebene Farce DIE RACHE DER ORGANMAFIA. Nach privatem Schauspielunterricht absolvierte er 2010 die staatliche Schauspielprüfung bei der ZAV Berlin. In seiner Dissertation bei Prof. Günther Heeg an der Universität Leipzig untersuchte Böhm prominente Faust-Aufführungen des DDR-Theaters als Konfliktfeld ostdeutscher Identitätskonstruktion. 2014 erfolgte die Promotion und 2015 die Publikation im Verlag Theater der Zeit mittels eines Stipendiums der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. 2014 gegründete Böhm das Havelland Ensemble und konzipiert Konzertprogramme an ausgewählten historischen Spielorten in Berlin und Brandenburg, so z.B. das „Konzert für den Grünen Fürsten“ anläßlich der Pückler-Ausstellung auf Schloß Babelsberg. Für die populäre A Capella Band VIVA VOCE, inszenierte Guido Böhm als Regisseur zum Reformationsjahr 2017 das Kirchenprogramm „Ein Stück des WGuido Böhm wurde in Dortmund geboren und studierte von 1998 bis 2003 an den Universitäten in Bochum und Glasgow. Er arbeitete als eges“. Das Format war auf einer Brasilientournee, dem Evangelischen Kirchentag in Berlin zu sehen und tourt aktuell im deutschsprachigen Raum. In der Großen Orangerie auf Schloß Charlottenburg, Berlin, moderiert Guido Böhm seit 2009 als Zeremonienmeister die Berliner Residenzkonzerte. Seit 2012 war er Produktionsleiter und seit 2014 ist er Dramaturg der Residenzkonzerte.

Beginn: 15 Uhr

Ticketpreis: VVK 20 € / AK 25 €
Ticketverkauf: 033237 8590 0
Ticketpreise können online abweichen.